Zertifizierte Weiterbildung
1911SKW
SKW-Tage Fortbildungs für Stoma, Kontinenz, Wunde
Angebots Nr. 1911SKW

Entlassungsmanagement - zwischen gesetzl. Anforderungen und realem Alltag

 

Ziel
An Beispielen der Situationen von Patientinnen und Patienten mit einem Stoma, Problemen mit der Stuhl- und/oder Harnkontinenz und chronischen Wunden soll das Thema des Entlassungs-managements bearbeitet werden.

 

Inhalte

Gegenüber der stetigen Zunahme an älteren Patienten und Patientinnen, chronischer und komplexerer Krankheitsbilder, steht die, als Folge der Einführung der DRG`s, die immer kürzer werdende Verweildauer in den Krankenhäusern. Der Begriff der „blutigen Entlassung“ wird des Öfteren in diesem Zusammenhang genannt. Patienten und Patientinnen werden immer rascher und auch kranker aus den Akutkliniken entlassen werden und noch notwendige Versorgungs-, Behandlung- und Pflegebedarfe werden in die nachversorgenden Bereiche verlagert.

Welche Rolle spielen die Pflegenden in diesem Prozess? Welche Aufgaben und Verantwor-tungen sollten oder müssen sie übernehmen?

 

  • Entlassungprozess als multiprofessionelle Aufgabe ab stationärer Aufnahme
  • Was ist bei der Patientenentlassung vorzubereiten?
  • Beratung und Information als ureigene Tätigkeit und Aufgabe der Pflegenden neu entdecken
  • Pflegende als elementarer Partner im sektorenübergreifenden Netzwerk
  • Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten?
  • Aktualisierter Expertenstandard „Entlassungsmanagement in der Pflege“

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Urotherapie - ein Mehrwert für Stomatherapeuten?!

 

Ziel
Erweitern Sie mit diesem Kurs Ihr Blickfeld und lernen Sie spezifische Kontinenz-Problematiken kennen, die im Stomaalltag auftauchen können.

 

Inhalte
„Was soll ich denn damit?” Ja, Sie haben Recht! Urotherapie und Stomatherapie sind getrennte Disziplinen. Aber oftmals lohnt sich ein Blick über den Tellerrand. Wir wollen ihn in diesem Kurs gemeinsam wagen!

Was kann die Urotherapie beitragen, um einen Stomapatienten ganzheitlich zu versorgen? Welche Kontinenz-Problematiken können im Stoma-Alltag auftauchen? Begeben Sie sich auf eine interdisziplinäre Spurensuche zum Wohle Ihrer Patienten.

 

  • Inkontinenz nach Stoma-Rückverlagerung
  • Blasenfunktionsstörung bei Z.n. Darm-OP
  • Erektile Dysfunktion nach OP/Chemo/Bestrahlung
  • Harninkontinenz nach Prostataentfernung
  • Harninkontinenz nach Neoblase
  • Darmentleerungsstörungen nach Darm-OP oder nach J-Pouch

 

 

Rezertifizierung für Wundexperten ICW®: Haftungsrechtliche Grundlagen in der WV

 

Ziel
In diesem Kurs werden Ihre Kenntnisse zu haftungsrechtlichen Grundlagen aufgefrischt und anhand von Praxisbeispielen getestet.

 

Inhalte
Immer häufiger kommt es im Rahmen der Dekubitus-Entstehung sowie dessen weiterer Behand-lung zu zivilen Rechtsstreitigkeiten. Es klagen nicht nur Krankenkassen, die die Behandlungs-kosten zurückerstattet bekommen wollen, sondern auch immer häufiger die Betroffenen selbst bzw. deren gesetzliche Vertreter.

Oft kommt es zu den Aussagen, dass alles getan wurde um z. B. einen Dekubitus und des-sen Verschlechterung zu vermeiden. Die Patienten und deren Angehörige sehen dies anders und plötzlich ist ein Gerichtsprozess anhängig. Können wir als Wundexperten tatsächlich jeden Dekubitus vermeiden? Stehen wir im Rahmen unserer Tätigkeit tatsächlich mit einem Bein im Gefängnis? Diese und andere Fragen werden anhand von Praxisbeispielen beantwortet.

 

  • Auffrischung Haftungsrecht in der Wundversorgung
  • Unterschiede Zivil- und Strafrecht
  • Der (un)vermeidbare Dekubitus
  • Dokumentation im Rahmen der Beweislast
  • Expertenstandards als vorweggenommene Sachverständigengutachten
  • Wer haftet tatsächlich bei Pflegefehlern?

 

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Termin
18.11.2019 - 20.11.2019
Uhrzeit
9:00 - 16:30 Uhr
Anmeldeschluss
19.10.2019
Veranstaltungsort
noma-vision
Maximale Teilnehmerzahl
24
Referent(in)
Franziska Ott,Simone Lippold,Gaby Ungethüm
Teilnahmegebühr
350,00 € Gesamtpreis
Zur Anmeldung
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